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Stavoren

Vom Waterrijck Stavoren bis zum Zentrum von Stavoren, eine der bekannten ‘Elf-Städte‘, sind es nur wenige Gehminuten. Stavoren ist ein charakteristisches Städtchen mit gemütlichen Gaststätten und guten Restaurants direkt am IJsselmeer. Bei einem Spaziergang durch Stavoren ist die geschichtliche Vergangenheit dieser einst reichen ‘Zuiderzeestad‘ noch deutlich spürbar.

Die einstige Hansestadt erhielt bereits 1118 von Heinrich V Stadtrechte. Und wußten Sie, dass Stavoren die älteste Stadt in Friesland ist und eine aktive Handelsstadt war? Von Stavoren aus betrieb man über die Ostsee und den Rhein intensiven Handel mit Ländern wie Schweden, Norwegen, England aber auch innerhalb von Holland. Dieser Glanzzeit folgte im Mittelalter eine wirtschaftliche Flaute, deren Geschichte mit der Legende von Het Vrouwtje van Stavoren aufrecht erhalten wird.

Heute ist Stavoren im Sommer vor Allem bekannt als Stadt des Wassersports. Im Winter genießen Stavoren und seine Einwohner die Ruhe. Nur die Fischerschiffe und die Segelschiffe der sogenannten Braunen Flotte liegen dann im Hafen. Das Einzige was wirklich das ganze Jahr in Bewegung bleibt ist das Gemahl J. L. Hoogland, das Größte in Europa. Dieses Gemahl liegt südlich von Stavoren und regelt das Abwässern der Friesischen Gewässer ins IJsselmeer.

Zudem gibt es am Hafen von Stavoren, sowohl eine Fähre, die nach Enkhuizen fährt, als auch eine Zuverbindung nach Leeuwarden, der Hauptstadt von Friesland. Der Zug stoppt in den Städten Hindeloopen, Workum, IJlst, Sneek und Mantgum. In Enkhuizen sollte man unbedingt das Zuiderzeemuseum besuchen.

Umgebung
Die abwechslungsreiche Natur der direkten Umgebung hat mit seinen Rietfeldern und Morastgebieten auch Wanderern und Naturliebhabern viel zu bieten. Rund um das IJsselmeer gibt es zum Beispiel verschiedene Vogelaussichtspunkte. Das nahegelegene Gaasterland mit Wäldern und Klippen an der IJsselmeerküste ist nicht weit entfernt und lädt somit zu einer Fahrradtour ein. Auch drei der anderen Elf-Städte, Hindeloopen, Workum und Sloten kann man gut mit dem Fahrrad erreichen und sind bestimmt die Mühe eines Besuches wert. In Hindeloopen zum Beispiel sollte man das ‘Friese Schaatsmuseum‘ besuchen. Workum ist vor allem bekannt aufgrund seiner Töpferwaren und des ‘Jopie Huisman‘ Museums. Sloten sollte man in den Monaten Juli und August am Freitagabend besuchen. In der kleinsten Stadt Frieslands hält meine eine ganz besondere Gewohnheit in Ehren. Um 20.00 Uhr werden gemäß der alten Tradition Kanonenschüsse abgefeuert.

Für Kinder gibt es in Enkhuizen einen Märchenpark. Außerdem gibt es in Rijst im Gaasterland noch einen kleinen Freizeitpark. Da dieser Park im Wald liegt, ist es hier auch im Sommer sehr angenehm. Keine Lust auf einen Einkaufsbummel oder ein Museum? Vielleicht ist dann eine Kanufahrt in den Wäldern des Gaasterland eine Idee? Auch die Friesischen Seen laden zu einem Ausflug ein. Und sollte das Wetter mal nicht mitspielen, dann steht immer noch das Hallenbad im Jachthafen von Marina Stavoren zur Auswahl.